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DUO-Ibiza: Tierhilfe, Tierschutz, Tierheim, Gnadenhof, Hundehilfe, Tierpatenschaft für Hunde und Katzen auf Ibiza. DUO-Ibiza: Tierhilfe, Tierschutz, Tierheim, Gnadenhof, Hundehilfe, Tierpatenschaft für Hunde und Katzen auf Ibiza. DUO-Ibiza: Tierhilfe, Tierschutz, Tierheim, Gnadenhof, Hundehilfe, Tierpatenschaft für Hunde und Katzen auf Ibiza. DUO-Ibiza: Tierhilfe, Tierschutz, Tierheim, Gnadenhof, Hundehilfe, Tierpatenschaft für Hunde und Katzen auf Ibiza. DUO-Ibiza: Tierhilfe, Tierschutz, Tierheim, Gnadenhof, Hundehilfe, Tierpatenschaft für Hunde und Katzen auf Ibiza. DUO-Ibiza: Tierhilfe, Tierschutz, Tierheim, Gnadenhof, Hundehilfe, Tierpatenschaft für Hunde und Katzen auf Ibiza. DUO-Ibiza: Tierhilfe, Tierschutz, Tierheim, Gnadenhof, Hundehilfe, Tierpatenschaft für Hunde und Katzen auf Ibiza. DUO-Ibiza: Tierhilfe, Tierschutz, Tierheim, Gnadenhof, Hundehilfe, Tierpatenschaft für Hunde und Katzen auf Ibiza.
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Immer wieder wird man mit der Frage konfrontiert "Wie schaffst Du es mit diesem täglichen Leid umzugehen"- "Wie kann man aus den Perreras die Tiere rausholen, und andere zurücklassen", oder "Wie kannst DU Dich von einem Tier, das Du gepflegt hast, wieder trennen"?

Ich möchte Ihnen dazu eine Geschichte erzählen, die mich heute noch bewegt. So schrecklich dieser Fall auch ist, hat er mir letztendlich geholfen, weiterzumachen:

Eine kleine Geschichte aus Ibiza

Es ist ca. 5 Jahre her, als wir einen Anruf aus der städtischen Auffangstation Ibiza bekamen. Man möge sofort kommen, da wäre ein kleiner Hund, der sicher einen Ausschlag auf dem Rücken hätte. Die Tierärztin, Martina und ich, fuhren sofort los. Als wir den Kleinen sahen, waren wir erst einmal schockiert, der Ausschlag auf dem Rücken entpuppte sich als hochgradige Verbrennung, die teilweise insofern abgeheilt war, als dass die Hälfte des Rückens schon abgetrocknet, die andere Hälfte aus rohem eiternden Fleisch bestand. Uns wurde berichtet, daß die Anwohner eines Mietshauses den Hundefänger angerufen hätten, weil der Hund seit einigen Tagen im 3.Stock vor einer Wohnungstür lag. Auch wenn man ihn vor die Haustür gesetzt hatte, fand er immer wieder die Möglichkeit ins Haus zu schlüpfen und sich wieder im 3.Stock zu postieren. Offensichtlich hatten die ursprünglichen Hundebesitzer den Hund bei Freunden, die am ganz anderen Ende der Insel wohnten, zurückgelassen. Er hatte sich also auf den Weg gemacht zu seiner alten Wohnung und wartete dort treu auf seine Familie. Was ihm auf seiner Suche passiert ist, können wir nur erahnen.

Wir nahmen ihn also mit in die Tierklinik, wo er behandelt wurde und sich auch langsam erholte. Er war trotz seiner schweren Verletzung fröhlich und zutraulich. Aber wir hatten nicht mit seinem Dickkopf gerechnet, denn nach 2 Tagen Aufenthalt in der Klinik hatte er es geschafft über eine Mauer zu klettern, die für seine Größe eigentlich zu hoch war, und war verschwunden. Uns war klar, daß er sich wieder auf den Weg gemacht hatte, um seine Familie zu suchen.

Bis wir den Hundefänger erreicht hatten, um die genaue Anschrift in Ibiza zu erfahren, verging ein Tag. Mittlerweile hatten wir aber einen Anruf vom Hausmeister des Hauses erhalten, der Hund sei wieder da und er hätte ihn im Keller eingesperrt. Überglücklich setzten Martina und ich uns ins Auto, um den kleinen Kerl wieder abzuholen. Man muß sich das mal vorstellen, daß der Zwerg ca. 12 km über Stock und Stein und Hauptstraßen gelaufen ist, um ein Haus mitten in der Stadt wiederzufinden. Aufgeregt öffneten wir die Tür. Zusammengerollt lag er in einer Ecke des dunklen Kellers. Auch heute noch kommen mir die Tränen, denn er war tot.

Der Hausmeister hatte nicht daran gedacht, daß im Keller Rattengift ausgelegt war. Wir nahmen ihn ein letztes Mal in unsere Arme, saßen mit ihm noch lange im Wagen und haben nur noch geweint. Später, über einige Ecken, erfuhren wir auch seinen Namen: Er hieß RAMBO.

Viele schreckliche Fälle, haben wir schon erlebt, dieser, oder die Summe aller, hatte mich so sehr mitgenommen, daß ich kurz davor war, aufzugeben. Ich wollte einfach nicht mehr nächtelang schlaflos im Bett liegen, mir die Augen aus dem Kopf weinen, mich von liebgewonnenen Tieren trennen, um Platz zu schaffen, immer wieder zum Hundefänger, wer hat eine Chance, andere zurücklassen.
Die Kraft hatte mich verlassen und ich hatte immer wieder das Bild von dem treuen Kerl im Kopf, wie er klein und verlassen in dieser dunklen Ecke lag. So langsam wurde mir dann klar, daß gerade er mir helfen wird, nicht aufzugeben

Denn ich wollte weiter diesen armen, von uns Menschen doch so abhängigen Wesen eine Chance geben. Dies hieß harte Arbeit an mir selbst und das Zurückstellen eigener Gefühle. (DUO-Ibiza.de)

Ihre
Christiane Michel

 

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